Bau einer Werkstatthalle für Holzbearbeitung in Cholashi
Nach den baulichen Erfahrungen, die die Einheimischen mit dem Errichten des Ambulatoriums machen konnten, ersuchten sie "Pro Mestia Georgien" weiterhin um Hilfe zur Selbsthilfe beim Bauen mit Holz. Ein ungenutztes Fundament auf dem Dorfplatz von 10 x 24m eignet sich für den Bau einer Werkstatthalle. Es musste eine Bauweise gefunden werden, die mit dem beschaffbaren Baumaterial realisierbar ist.
Der Containertransport vom September 2005 enthielt die ersten Holzbearbeitungsmaschinen für die Grundausrüstung der Werkstatt. Die Maschinen sind gegenwärtig provisorisch im Schulhaus deponiert.
Nach Ausarbeitung des Projektes in der Schweiz, konnte im Frühjahr 2007 die Baubewilligung beantragt werden.
Im Sommer 2007 wurden die Fundamente erstellt.
Wegen dem vom Georgischen Staat erlassenen Moratorium in Sachen Holzschlag, verzögerte sich der Holzkauf. Im Herbst 2007 konnte eine Sägerei gefunden werden, die versprach, das Holz im Mai 2008 zu liefern. Da dies nur teilweise erfüllt werden konnte, zog sich die Suche nach leistungsfähigen Sägereien dahin.
Die neue Planung sieht vor, die Werkstatt im Sommer 2010 in Zusammenarbeit von schweizerischen Zimmerleuten mit den Einheimischen aufzurichten. Nach den Ausbauarbeiten im Innern, wird ab 2011 die Aus- und Weiterbildung von Zimmerleuten und Schreinern beginnen.
Das Projekt wird massgeblich von der Leopold Bachmann-Stiftung, vom Lotteriefonds des Kantons Bern und vom Lotteriefonds Basel-Stadt unterstützt.





