"Pro Mestia, Georgien"

"Pro Mestia, Georgien" ist ein Projekt der Zusammenarbeit mit privater Trägerschaft, das seit 1998 tätig ist. Das Team wird von den beiden Architekten Markus Röthlisberger (Bern) und Merab Gujejiani (Tbilisi), sowie Elsbeth Röthlisberger und dem Arzt Stephan Grubenmann (Bern) gebildet.
"Pro Mestia Georgien" ist ein Verein im Sinne von Artikel 60ff ZGB. Er ist steuerbefreit, d.h. die Spenden können steuerlich abgesetzt werden.
"Pro Mestia, Georgien" hat zum Ziel, im wirtschaftlich wenig entwickelten Gebirgstal von Swanetien im Grossen Kaukasus die Lebensbedingungen auf mehreren Ebenen zu fördern:
- Architektonischer Wiederaufbau und Transfer von Know-how im Bauwesen
- Unterstützung in der medzinischen Grundversorgung
- Humantäre Hilfe
- Verbesserungen in der Land- und Forstwirtschaft und der dörflichen Infrastruktur
- Projekte für Frauen und Verbesserung der Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen
- Aus- und Weiterbildung und das Entwickeln von Arbeitsplätzen
- Sanfter Tourismus
Viele der Aktivitäten konzentrieren sich gegenwärtig auf den Ort Cholashi und seine Umgebung. Das Gebiet liegt nord-westlich von Mestia und ist wegen der schlechten Strassenverbindung fast gänzlich auf sich selbst gestellt.
Die Landschaft ist schön und unberührt, die gesellschaftlichen Strukturen agrarisch geprägt.
Bei Alpinisten ist die Gegend wegen der herausfordernden Vier- und Fünftausender berühmt. Zur Zeit der Sowjetunion blühte der Tourismus, doch wegen der inzwischen verkommenen Infrastruktur ist dieser fast völlig zusammengebrochen. Jetzt muss hier ein umweltverträglicher sanfter Tourismus aufgebaut werden, welcher den Lebensbedingungen der Bevölkerung angepasst ist.
Der Vorstand von "Pro Mestia, Georgien" arbeitet ehrenamtlich, der Architekt in Tbilisi erhält Spesenentschädigung. Die Finanzierung erfolgt durch private Spenden und durch die Unterstützung Schweizerischer Stiftungen und öffentlicher Institutionen wie die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA).